Leistungen
/Handchirurgie
Ich behandle akute Verletzungen und chronische Erkrankungen der Hand umfassend und zielgerichtet. Durch meine Spezialisierung auf Handchirurgie verfüge ich über hohe fachliche Expertise. Auch komplexe Handverletzungen versorge ich regelmäßig im Krankenhaus. Sowohl konservative als auch operative Therapien haben dabei einen gleich hohen Stellenwert.
Häufige Krankheitsbilder
Das Karpaltunnelsyndrom ist das häufigste periphere Nervenengpasssyndrom und tritt besonders bei Frauen mittleren bis höheren Alters auf. Typisch sind nächtliche Schmerzen, Kribbeln und Taubheitsgefühle im Daumen-, Zeige- und Mittelfinger. Im fortgeschrittenen Stadium kann es zu Kraftverlust und Feinmotorikstörungen kommen. Die Diagnostik erfolgt durch klinische Tests sowie eine neurologische Abklärung mittels Nervenleitgeschwindigkeit. Ergänzend können Ultraschall oder bildgebende Verfahren eingesetzt werden. Konservativ kommen Schienenbehandlung, Entlastung und entzündungshemmende Maßnahmen zum Einsatz. Bei anhaltenden Beschwerden oder neurologischen Ausfällen wird die operative Spaltung des Karpaltunnels durchgeführt. Ziel der Nachbehandlung ist eine rasche Wiederherstellung der Handfunktion durch frühfunktionelle Mobilisation.
Die Rhizarthrose ist eine häufige Verschleißerkrankung des Daumensattelgelenks und betrifft vor allem Frauen ab dem 50. Lebensjahr. Patienten klagen über belastungsabhängige Schmerzen an der Daumenbasis. Zusätzlich bestehen Kraftverlust und Schwierigkeiten bei Greif- und Drehbewegungen. Die Diagnose wird klinisch gestellt und durch Röntgenaufnahmen bestätigt. Bei Bedarf können weiterführende bildgebende Verfahren zur Stadieneinteilung herangezogen werden. Konservativ stehen Schienenversorgung, Schmerztherapie und Infiltrationen im Vordergrund. Bei fortgeschrittener Arthrose stehen verschiedene gelenkerhaltende oder gelenkersetzende operative Verfahren zur Verfügung. Die Nachbehandlung umfasst eine gezielte Handtherapie zur Wiedererlangung von Kraft und Beweglichkeit.
Der schnellende Finger ist eine häufige Erkrankung der Beugesehnen und tritt bevorzugt im mittleren Lebensalter auf. Charakteristisch sind schmerzhafte Blockierungen oder ein ruckartiges Strecken des betroffenen Fingers. Oft bestehen Druckschmerzen im Bereich der Hohlhand. Die Diagnostik erfolgt in der Regel klinisch anhand der typischen Symptomatik. Bildgebende Verfahren sind meist nicht erforderlich. Konservativ werden Schonung, entzündungshemmende Maßnahmen und Kortisoninjektionen eingesetzt. Bei Persistenz der Beschwerden erfolgt die operative Spaltung des Ringbandes zur dauerhaften Entlastung der Sehne. Die Nachbehandlung erlaubt in der Regel eine sofortige freie Mobilisation.
Das Loge-de-Guyon-Syndrom ist ein selteneres Engpasssyndrom des Nervus ulnaris im Bereich des Handgelenks. Symptome sind Taubheitsgefühle, Kribbeln und Kraftminderung im Klein- und Ringfinger. Je nach Ausprägung können auch Feinmotorikstörungen auftreten. Die Diagnostik basiert auf der klinischen Untersuchung und neurologischen Tests. Ergänzend sind Nervenleitmessungen und Bildgebung sinnvoll. Konservative Maßnahmen umfassen Entlastung, Schienen und entzündungshemmende Therapie. Bei nachgewiesener Kompression wird eine operative Dekompression des Nervs durchgeführt. Die Nachbehandlung richtet sich nach dem neurologischen Verlauf und beinhaltet funktionelle Therapie.
Das Kubitaltunnelsyndrom ist das zweithäufigste Engpasssyndrom der oberen Extremität und betrifft den Nervus ulnaris am Ellenbogen. Patienten berichten über Taubheit und Kribbeln im Klein- und Ringfinger. Zusätzlich kann eine Kraftminderung der Hand auftreten. Die Diagnostik erfolgt klinisch sowie mittels neurophysiologischer Untersuchungen. Bildgebung kann zur Ursachenklärung beitragen. Konservativ kommen Lagerungsschienen und Vermeidung belastender Positionen zum Einsatz. Bei fortschreitenden Beschwerden oder Muskelschwäche ist eine operative Nervendekompression oder -verlagerung angezeigt. Die Nachbehandlung zielt auf den Schutz des Nervs und die funktionelle Rehabilitation ab.
Morbus Dupuytren ist eine gutartige, genetisch mitbedingte Erkrankung der Hohlhandfaszie mit erhöhter Prävalenz bei Männern. Es kommt zur Knoten- und Strangbildung in der Hohlhand. In weiterer Folge entwickeln sich zunehmende Beugekontrakturen der Finger. Die Diagnose wird klinisch gestellt. Bildgebende Verfahren sind in der Regel nicht notwendig. Konservativ ist bei geringer Ausprägung ein abwartendes Vorgehen möglich. Bei funktionell relevanten Kontrakturen erfolgt die operative Entfernung der erkrankten Faszienanteile. Die Nachbehandlung umfasst Schienenbehandlung und intensive Handtherapie.
Diese Arthrosen betreffen die End- und Mittelgelenke der Finger und treten vor allem im höheren Lebensalter auf. Typisch sind schmerzhafte Schwellungen und knotige Gelenkveränderungen. Häufig bestehen Bewegungseinschränkungen und Kraftverlust. Die Diagnostik erfolgt klinisch und wird durch Röntgenaufnahmen bestätigt. Differentialdiagnosen können so sicher ausgeschlossen werden. Konservativ stehen Schmerztherapie, Schienen und Physiotherapie im Vordergrund. Bei ausgeprägten Beschwerden können operative Verfahren wie Gelenkversteifungen oder Prothesen indiziert sein. Die Nachbehandlung richtet sich nach dem gewählten Eingriff und der funktionellen Belastbarkeit.
Traumatische Nervenverletzungen entstehen meist durch Schnitt-, Stich- oder Quetschverletzungen der Hand. Symptome sind Sensibilitätsstörungen, Schmerzen oder Lähmungen. Je nach Verletzungsausmaß kann die Funktion vollständig oder teilweise eingeschränkt sein. Die Diagnostik erfolgt durch klinische Untersuchung und neurologische Tests. Ergänzend können Bildgebung und elektrophysiologische Untersuchungen notwendig sein. Konservativ ist bei inkompletten Verletzungen eine Beobachtung mit funktioneller Therapie möglich. Bei kompletten Durchtrennungen oder fehlender Erholung wird eine mikrochirurgische Nervenrekonstruktion durchgeführt. Die Nachbehandlung erfordert Geduld und eine strukturierte handtherapeutische Betreuung.
Frakturen der Hand entstehen häufig durch Stürze oder direkte Gewalteinwirkung. Typische Symptome sind Schmerzen, Schwellung und Fehlstellung. Oft besteht eine deutliche Bewegungseinschränkung. Die Diagnostik erfolgt mittels klinischer Untersuchung und Röntgen. Bei komplexen Frakturen kann eine CT-Diagnostik erforderlich sein. Konservativ werden stabile Brüche durch Ruhigstellung behandelt. Instabile oder verschobene Frakturen erfordern eine operative Stabilisierung mittels Drähten oder Platten. Die Nachbehandlung zielt auf eine frühzeitige Mobilisation und Wiederherstellung der Funktion ab.
Der distale Speichenbruch ist einer der häufigsten Knochenbrüche und tritt vor allem nach Stürzen auf die ausgestreckte Hand auf. Patienten klagen über Schmerzen, Schwellung und Fehlstellung des Handgelenks. Funktionseinschränkungen sind unmittelbar vorhanden. Die Diagnostik erfolgt klinisch und mittels Röntgenaufnahmen. Bei komplexen Brüchen kann eine CT-Untersuchung notwendig sein. Konservativ können stabile Frakturen im Gips behandelt werden. Bei instabilen oder fehlverheilenden Brüchen ist eine operative Versorgung mittels Plattenosteosynthese indiziert. Die Nachbehandlung umfasst eine abgestufte Mobilisation und funktionelle Therapie.
Kahnbein-Pseudarthrosen entstehen meist infolge verzögerter oder unerkannter Frakturen und sind eine häufige Ursache chronischer Handgelenksschmerzen. Patienten berichten über anhaltende Schmerzen und Belastungsintoleranz. Im Verlauf kann es zu Bewegungseinschränkungen und degenerativen Veränderungen des Handgelenks kommen. Die Diagnostik erfolgt mittels Röntgen und CT zur Beurteilung der Knochenheilung. Ergänzend kann ein MRT zur Einschätzung der Durchblutung des Kahnbeins erforderlich sein. Konservativ sind die Behandlungsmöglichkeiten bei manifester Pseudarthrose sehr eingeschränkt. In der Regel ist eine operative Therapie mit Knochenaufbau und Stabilisierung notwendig, gegebenenfalls unter Verwendung vaskularisierter Knochentransplantate. Die Nachbehandlung erfordert eine längere Ruhigstellung sowie eine strukturierte handtherapeutische Rehabilitation.
Allgemeine Unfallchirurgie
Als Unfallchirurg behandle ich akute Verletzungen des Bewegungsapparates sowohl konservativ als auch operativ. Eine rasche und präzise Diagnostik bildet die Grundlage jeder Therapie. Ziel ist die stabile Wiederherstellung von Funktion und Belastbarkeit. Besonderes Augenmerk liegt auf einer strukturierten Nachbehandlung mit frühzeitiger Mobilisation.
Häufige Krankheitsbilder
Sprunggelenksfrakturen gehören zu den häufigsten Verletzungen der unteren Extremität und entstehen meist durch Sturz- oder Umknicktraumen. Typisch sind Schmerzen, Schwellung und eine eingeschränkte Belastbarkeit des Sprunggelenks. Häufig bestehen eine Instabilität oder sichtbare Fehlstellung. Die Diagnostik erfolgt durch klinische Untersuchung und Röntgenaufnahmen in mehreren Ebenen. Bei komplexen Verletzungsmustern ist eine CT-Untersuchung zur genauen Beurteilung erforderlich. Konservativ können stabile, nicht verschobene Frakturen durch Ruhigstellung und funktionelle Therapie behandelt werden. Instabile oder verschobene Frakturen erfordern eine operative Stabilisierung mittels Platten- und Schraubenosteosynthese zur Wiederherstellung der Gelenkfunktion. Die Nachbehandlung umfasst eine stufenweise Mobilisation und gezielte Physiotherapie.
Hüftgelenksnahe Frakturen treten vor allem im höheren Lebensalter auf und sind häufig Folge von Stürzen bei osteoporotischem Knochen. Patienten klagen über starke Schmerzen und sind meist nicht mehr gehfähig. Eine Fehlstellung oder Verkürzung des Beines ist typisch. Die Diagnostik erfolgt durch klinische Untersuchung und Röntgenaufnahmen des Beckens und der Hüfte. Ergänzend kann eine CT-Untersuchung zur Frakturklassifikation notwendig sein. Konservativ ist eine Behandlung nur in ausgewählten Ausnahmefällen möglich. In der Regel ist eine operative Versorgung mittels Osteosynthese oder Gelenkersatz erforderlich, um eine rasche Mobilisation zu ermöglichen. Die Nachbehandlung fokussiert sich auf frühzeitige Mobilisation und funktionelle Rehabilitation.
Knochenbrüche können in jedem Lebensalter auftreten und entstehen durch direkte oder indirekte Gewalteinwirkung. Typische Symptome sind Schmerzen, Schwellung und eingeschränkte Funktion. Je nach Lokalisation kann eine sichtbare Fehlstellung vorliegen. Die Diagnostik erfolgt durch klinische Untersuchung und bildgebende Verfahren. Röntgenaufnahmen stellen die Basis dar, ergänzt durch CT oder MRT bei speziellen Fragestellungen. Konservativ werden stabile Frakturen durch Ruhigstellung und funktionelle Therapie behandelt. Instabile oder fehlverheilte Frakturen erfordern eine operative Stabilisierung zur anatomischen Wiederherstellung. Die Nachbehandlung dient der Wiedererlangung von Belastbarkeit und Beweglichkeit.
Sehnenverletzungen entstehen häufig durch Schnitt-, Stich- oder Rissverletzungen sowie durch plötzliche Überlastung. Patienten berichten über Schmerzen, Kraftverlust oder eine eingeschränkte Beweglichkeit. Je nach Ausmaß kann eine vollständige Funktionsstörung vorliegen. Die Diagnostik erfolgt durch klinische Untersuchung und Funktionsprüfung. Bildgebende Verfahren wie Ultraschall oder MRT unterstützen die Beurteilung des Verletzungsausmaßes. Konservativ können partielle Sehnenverletzungen durch Ruhigstellung und gezielte Therapie behandelt werden. Bei kompletten Sehnenrupturen ist eine operative Rekonstruktion notwendig, um die Funktion wiederherzustellen. Die Nachbehandlung umfasst eine strukturierte Rehabilitation mit schrittweiser Belastungssteigerung.
Allgemeine orthopädische Beschwerden
Als Orthopäde behandle ich häufige Beschwerden wie Hüft- und Kniearthrosen, Kalkschulter, Achillodynie sowie akute und chronische Rückenschmerzen. Im Vordergrund stehen eine sorgfältige Diagnostik und individuell abgestimmte konservative Therapien. Ziel ist die Schmerzlinderung, Funktionsverbesserung und Erhaltung der Mobilität.
Häufige Krankheitsbilder
Knie- und Hüftarthrosen zählen zu den häufigsten degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates und nehmen mit steigendem Lebensalter deutlich zu. Typisch sind belastungsabhängige Gelenkschmerzen sowie Anlaufschmerzen nach Ruhephasen. Im Verlauf kommt es häufig zu Bewegungseinschränkungen und Kraftverlust. Die Diagnostik erfolgt durch eine klinische Untersuchung und standardisierte Röntgenaufnahmen. Ergänzend können MRT oder CT zur Beurteilung des Gelenkzustands eingesetzt werden. Konservativ stehen Schmerztherapie, Infiltrationen, Physiotherapie und gelenkschonende Aktivität im Vordergrund. Bei fortgeschrittener Arthrose und anhaltenden Beschwerden kommen gelenkerhaltende Eingriffe oder der endoprothetische Gelenkersatz zum Einsatz. Die Nachbehandlung zielt auf Mobilisation, Muskelaufbau und langfristige Funktionsverbesserung ab.
Die Kalkschulter tritt bevorzugt im mittleren Lebensalter auf und betrifft häufig Menschen ohne vorausgegangenes Trauma. Patienten klagen über Schulter- und Oberarmschmerzen, oft mit nächtlicher Schmerzverstärkung. In akuten Phasen kann die Beweglichkeit deutlich eingeschränkt sein. Die Diagnostik erfolgt klinisch und mittels Röntgen. Ultraschall oder MRT dienen der genauen Lokalisation und Beurteilung der Sehnenstruktur. Konservativ werden Schmerztherapie, Physiotherapie, Stoßwellentherapie und Infiltrationen eingesetzt. Bei therapieresistenten Beschwerden kann eine arthroskopische Entfernung der Kalkdepots notwendig sein. Die Nachbehandlung beinhaltet eine frühfunktionelle Mobilisation mit gezieltem Muskelaufbau.
Tennis- und Golferellenbogen sind häufige Überlastungserkrankungen der Sehnenansätze am Ellenbogen und betreffen vor allem beruflich oder sportlich aktive Personen. Typisch sind belastungsabhängige Schmerzen an der Außen- oder Innenseite des Ellenbogens. Die Kraft der Hand kann deutlich reduziert sein. Die Diagnostik wird in der Regel klinisch gestellt. Bildgebende Verfahren wie Ultraschall oder MRT kommen bei unklaren oder chronischen Verläufen zum Einsatz. Konservativ stehen Schonung, Physiotherapie, Bandagen und Infiltrationen im Vordergrund. Bei anhaltenden Beschwerden kann eine operative Entlastung des betroffenen Sehnenansatzes erwogen werden. Die Nachbehandlung fokussiert sich auf schrittweisen Belastungsaufbau und Rezidivprophylaxe.
Die Achillodynie ist eine häufige Sehnenbeschwerde, insbesondere bei sportlich aktiven Patienten mittleren Alters. Typisch sind belastungsabhängige Schmerzen und eine morgendliche Anlaufsymptomatik im Bereich der Achillessehne. Häufig besteht eine lokale Druckschmerzhaftigkeit oder Verdickung der Sehne. Die Diagnostik erfolgt durch klinische Untersuchung. Ultraschall oder MRT dienen der Beurteilung degenerativer Veränderungen oder Teilrupturen. Konservativ werden Trainingsanpassung, Physiotherapie, exzentrisches Training und Stoßwellentherapie eingesetzt. Bei therapieresistenten Verläufen kann eine operative Sanierung der Sehne erforderlich sein. Die Nachbehandlung umfasst eine strukturierte Rehabilitation mit schrittweiser Belastungssteigerung.
Lumbago und Lumboischialgie zählen zu den häufigsten Ursachen für Arztbesuche im orthopädischen Bereich. Patienten berichten über akute oder chronische Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule, teilweise mit Ausstrahlung ins Bein. Bewegungseinschränkungen und muskuläre Verspannungen sind häufig. Die Diagnostik basiert auf der klinischen Untersuchung. Bildgebende Verfahren wie MRT werden bei neurologischen Defiziten oder persistierenden Beschwerden eingesetzt. Konservativ stehen Schmerztherapie, Bewegung, Physiotherapie und manuelle Maßnahmen im Vordergrund. Bei strukturellen Ursachen mit neurologischen Ausfällen kann eine operative Dekompression oder Stabilisierung notwendig sein. Die Nachbehandlung zielt auf Rückkehr zur Alltagsbelastung und Rezidivvermeidung ab.

Dr. Rudolf Rosenauer
Wahlarzt
keine Kassen
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